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Schilder herstellen: Materialien, Verfahren, Anwendungen

Schilder für Tür, Empfang, Wegweisung und Baustelle: Materialien, Beschriftung und Befestigung passend zum Einsatz vergleichen.

Türschild, Wegweiser, Bautafel oder Werbeschild: Ein Schild soll Informationen verständlich zeigen. Material, Beschriftung und Befestigung müssen zum Standort passen. Dieser Ratgeber vergleicht Möglichkeiten für Innenräume, Fassaden und Baustellen und nennt die Fragen, die vor der Bestellung zu klären sind.

Wann braucht es welches Schild

Bevor wir zur Material-Wahl kommen, eine Anlass-Kategorisierung. Schilder lassen sich in vier Hauptanwendungen einteilen, die jeweils andere Anforderungen an Material, Druckverfahren und Montage stellen:

  • Türschild und Empfangsbereich: Praxis, Büro oder Studio: Gute Lesbarkeit und eine passende Oberfläche zählen. Nutzungsdauer, Reinigung und spätere Änderungen sollten mitgeplant werden.
  • Wegweisung und Hinweisschild: Industriepark, Werkhof, öffentliches Gebäude, Hotel, Spital. Klare Lesbarkeit, oft mit Pfeilen und Piktogrammen. Outdoor-Variante muss UV-, Schnee- und Streusalz-fest sein.
  • Werbeschild und Aussenwerbung: Ladenfront, Eingang oder Fassade: Format und Gestaltung müssen zur gewünschten Lesedistanz passen. Die Haltbarkeit hängt von Material, Beschriftung und Montage ab.
  • Bautafel und temporäre Beschilderung: Baustelle, Veranstaltung, Gerüst-Werbung. Temporär (3 bis 18 Monate), aber wetterfest. Häufig mit Bauzaun-Blache statt klassischem Schild.

Jede dieser Kategorien hat unterschiedliche Best-Practices. Tiefer in das Thema gehen wir in den drei Spoke-Anleitungen pro Anwendungsbereich. Übergreifend zur Werbetechnik-Verfahrenswahl bei verwandten Themen siehe Fahrzeugbeschriftungs-Hub.

Material-Übersicht

  • Aluminium-Sandwich (Dibond): Zwei Aluminiumdecklagen um einen Kern. Eine leichte, steife Plattenfamilie für viele Schilder. Stärke, Kern, Oberfläche und Befestigung werden anhand der konkreten Referenz gewählt.
  • Acrylglas (Plexiglas, PMMA): Premium-Material für Innenraum und Empfangsbereich. Glasklar oder satiniert, sehr edle Optik. Für Standoff-Montage prädestiniert.
  • Edelstahl: Metallische Optik für Innen- und Aussenanwendungen. Eignung und Pflege hängen von Legierung, Oberfläche und Umgebung ab.
  • Holz (Eiche, Lärche, Birkenholz): Werkstatt-Charakter, naturmaterial-Authentizität. Outdoor mit entsprechender Imprägnierung möglich, eher für besondere Anwendungen (Hofladen, Naturkosmetik, Architektur-Studio).
  • PVC-Hartschaum (Forex): Leicht und gut bedruckbar, besonders für Innenräume und temporäre Anwendungen. Temperatur- und Witterungsgrenzen sind produktspezifisch.
  • Magnet-Schilder: Reversible Beschriftung auf Magnethaftendem Untergrund. Häufig für temporäre Wegweisung oder wechselnde Information.
  • Bauzaun-Blache (PVC-Plane): Flexible Werbefläche für Baustellen. Material, Konfektion und Träger müssen zur Belastung am Standort passen.

Material-Wahl je Anwendung

AnwendungMögliche WahlAlternativeVerfahren
Türschild Praxis / BüroAcrylglas mit StandoffEdelstahl gebürstetUV-Direktdruck oder Lasergravur
Empfangsbereich PremiumEdelstahl gebürstetAcrylglas dick mit StandoffLasergravur
Wegweisung IndoorAcrylglas dünnPVC-HartschaumUV-Direktdruck
Wegweisung OutdoorDibond 3 mmEdelstahlUV-Direktdruck oder Folien-Plot
Werbeschild AussenfassadeDibond 4 mmEdelstahl mit Hintergrund-BeleuchtungUV-Direktdruck oder Folien-Plot
Hofladen / NaturkosmetikHolz mit ImprägnierungDibond mit Holzoptik-FolieLasergravur oder Folien-Plot
Bautafel BaustellePVC-BauzaunblacheDibond 3 mm grossGrossformat-UV-Druck
SicherheitskennzeichnungZum Standort passender TrägerDibond 3 mmSymbole und Ausführung gemäss Anforderungen

Diese Matrix ist Default-Empfehlung. Sonderfälle entstehen oft durch Architektur-Vorgaben (Material muss zu Fassaden-Material passen), durch Brand-Anforderungen (zwingender Material-Look) oder durch Budget-Logik (PVC statt Dibond bei rein temporären Aktionen).

Dibond: Aluminium-Sandwich

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Laserbeschriftung auf Edelstahl: Optik und Beständigkeit hängen von Legierung und Verfahren ab.

Dibond (auch Aluminium-Verbundplatte oder ALU-Sandwich genannt) ist seit Jahrzehnten das Arbeitspferd der Schilderbranche. Zwei dünne Aluminium-Decklagen werden mit einem Polyethylen-Kern verklebt. Resultat: ein leichtes, sehr formstabiles Material mit hoher Wetterbeständigkeit.

  • 3 mm Stärke: Eine gängige Stärke für Hinweisschilder. Format und Auflagepunkte bestimmen, ob zusätzliche Verstärkungen nötig sind.
  • 4 mm Stärke: Je nach verfügbarer Referenz eine weitere Option. Die Stärke allein belegt keine ausreichende Stabilität an einer Fassade.
  • 6 mm Stärke: Für besondere Anwendungen zu prüfen. Bei grossen oder windbelasteten Flächen müssen auch Unterkonstruktion und Verankerung dimensioniert werden.

Stärken: Günstiges Verhältnis von Gewicht und Steifigkeit. Druck, Folien und Sonderformen sind je nach Oberfläche und Bearbeitungsverfahren möglich. Die konkrete Eignung wird anhand des Produkts geprüft.

Schwächen: Kein Premium-Material in der Wahrnehmung (wirkt funktional, nicht hochwertig). Bei direktem Sonneneinfall können dunkle Aluminium-Oberflächen sehr heiss werden, was Folien-Druck im Sommer beanspruchen kann.

Acrylglas: Premium-Tür und Empfang

Acrylglas (Plexiglas, PMMA) ist die Premium-Wahl für Innenraum-Türschilder, Empfangsbereich-Logos und Architektur-Beschilderung. Glasklar oder satiniert, mit Standoff-Montage in der Wandebene schwebend.

  • Glasklar: Maximale Transparenz, Premium-Optik. Druck oder Beschriftung auf der Rückseite, dadurch optisch in der Tiefe schwebend.
  • Satiniert (Frosted): Mattierte Oberfläche, weicheres Erscheinungsbild. Besonders in Architektur-Kontexten beliebt.
  • Farbig: Acrylglas in Brand-Farben, mit Logo-Druck oben oder Lasergravur. Premium-Option für hochwertige Brand-Auftritte.
  • Stärken: 3 mm Standard für kleine Türschilder, 5 mm für mittlere Schilder, 8 oder 10 mm für grosse Empfangs-Schilder mit dimensionalem Effekt.

Stärken: Sehr hochwertige Optik. Standoff-Montage hebt das Schild von der Wand ab und erzeugt einen schwebenden Effekt mit Schatten. Lasergravur funktioniert sauber. UV-Direktdruck auf der Rückseite kombiniert mit klarem Acrylglas vorne ergibt optische Tiefen-Wirkung.

Schwächen: Acrylglas kann verkratzen und durch ungeeignete Reiniger beschädigt werden. Die Ausseneignung hängt von Referenz, Beschriftung und Montage ab; eine allgemeine Vergilbungsfrist gilt nicht für alle Produkte.

Praxis-Empfangsschild: 8 mm Acrylglas mit rückseitigem UV-Druck und Standoff für Premium-Tiefen-Effekt.

Edelstahl: Hochwertig und Wetter-fest

Edelstahl bietet eine metallische Oberfläche für Tür- und Werbeschilder. Er ist nicht wartungsfrei: Legierung, Oberfläche, Umgebung und Reinigung bestimmen die Beständigkeit.

  • Edelstahl gebürstet: Klassisch elegant, leicht matter Look. Default für hochwertige Empfangsschilder.
  • Edelstahl poliert: Spiegelnde Oberfläche, sehr Premium, aber empfindlich für Fingerabdrücke und Wasserflecken.
  • Edelstahl strukturiert: Mit Strukturoptik, weniger empfindlich, moderne Architektur-Anmutung.
  • Stärken: 1.5 mm bis 3 mm sind Standard, je nach Format und Stabilitäts-Anforderung.

Stärken: Metallische Optik mit unterschiedlichen Oberflächen und Laserbeschriftung. Die Haltbarkeit wird für die konkrete Legierung, das Verfahren und den Standort beurteilt.

Schwächen: Metallbearbeitung und Sonderformen können den Preis erhöhen. Klassische Lasergravur ersetzt keinen vollfarbigen Druck. Andere Verfahren sind abhängig von Oberfläche und Haftung zu prüfen.

Holz: Naturoptik und Werkstatt-Charakter

Holzschilder sind Spezial-Anwendung mit hohem Naturmaterial-Charakter. Eichenholz, Lärchenholz oder Birkensperrholz mit Lasergravur ergibt einen einzigartigen Look, der zu Hofladen, Naturkosmetik, Architekturstudio oder Schreiner-Branche passt.

  • Eichenholz: Markante Holzoptik. Für draussen müssen Konstruktion, Schutz und Pflege zusammenpassen.
  • Lärchenholz: Kann draussen eine Patina entwickeln. Haltbarkeit hängt von Holzqualität, Feuchtigkeit und Konstruktion ab.
  • Birkensperrholz: Leichter, glatter, gut für Innenraum-Anwendungen mit fein detaillierter Lasergravur.
  • Bambus: Eigenständige Optik. Gravurbild und Umwelteigenschaften hängen vom konkreten Produkt ab.

Stärken: Einzigartige Naturoptik. Patina-Effekt bei Lärchenholz wird mit der Zeit charaktervoller statt schlechter. Lasergravur sehr edel.

Schwächen: Outdoor-Lebensdauer ohne Imprägnierung begrenzt. Holz arbeitet bei Temperatur- und Feuchtigkeitswechseln, was bei sehr filigranen Schnittformen zu Problemen führen kann. Höhere Pflege-Anforderung als Dibond oder Edelstahl.

PVC-Hartschaum und Forex

PVC-Hartschaum 3mm mit UV-Direktdruck.

PVC-Hartschaum (oft unter dem Markennamen Forex bekannt) ist die leichte und kostengünstige Alternative zu Dibond. Geschäumtes PVC, sehr formstabil, gut bedruckbar.

  • Stärken 3 mm bis 10 mm: Je nach Format und Stabilitäts-Anforderung.
  • Innenraum-Default: Bei temporären Hinweis-, Wegweisungs- und Werbeschildern im Innenbereich.
  • Überdachter Aussenbereich: Möglich, wenn Platte und Beschriftung dafür geeignet sind. Temperatur- und Expositionsgrenzen anhand der Produktdaten prüfen.
  • Sicherheitskennzeichnung: Träger, Symbole, Kontrast und Platzierung müssen zu den Standortanforderungen passen. PVC allein macht ein Schild nicht normgerecht.

Stärken: Niedriger Material-Preis. Sehr leicht. Gut bedruckbar mit UV-Direktdruck. Schneidbar in beliebige Formen.

Schwächen: Wärme, Bewitterung und Montage können Verformung oder Alterung verursachen. Aus dem Materialnamen allein folgt keine garantierte Lebensdauer.

Druck- und Veredelungs-Verfahren

  • UV-Direktdruck: Farbdruck direkt auf einen geeigneten Untergrund. Haftung, Deckkraft und allfällige Vorbehandlung werden für das konkrete Material geprüft.
  • Folien-Plot (Cut-Folie): Aus farbiger Folie geschnittene Schriften und Logos. Für einfache Formen geeignet; die Haltbarkeit hängt von Folie, Untergrund und Exposition ab.
  • Lasergravur: Der Laser verändert Material oder Oberfläche. Holz, Acryl und Metall reagieren unterschiedlich. Das Ergebnis ist nicht pauschal unzerstörbar.
  • Mechanische Gravur: Klassische Verfahren mit Diamantstichel. Heute meist durch Laser ersetzt, gelegentlich noch bei Spezial-Anwendungen.
  • Folierung mit Spezial-Optiken: Holzoptik-Folie auf Dibond, Carbon-Look-Folie auf Edelstahl. Mit Folien-Optik kann ein Material wie ein anderes wirken, oft günstiger als das Original-Material.

Faustregel: Für vollfarbige Logos auf Schildern UV-Direktdruck. Für lange Outdoor-Lebensdauer mit einfachen Logos Folien-Plot. Für Premium-Schilder auf Edelstahl oder Acryl Lasergravur.

Standoff- und Montage-Optionen

Wie das Schild an die Wand kommt, ist mindestens so wichtig wie das Schild selbst. Die häufigsten Montage-Optionen:

  • Standoff-Halter: Edelstahl-Distanz-Halter, die das Schild 15 bis 30 mm von der Wand abheben. Schwebender Effekt mit Schattenwurf, sehr Premium. Standard für Acrylglas-Türschilder und Edelstahl-Empfangsschilder.
  • Direkt-Verklebung: Schild wird direkt mit Spezial-Klebstoff oder doppelseitigem Klebeband an die Wand geklebt. Funktioniert auf glatten, sauberen Untergründen. Kostengünstig, aber nicht so edel.
  • Bohrung mit Schrauben: Für robuste Outdoor-Schilder oder grössere Werbeschilder. Schrauben sichtbar oder mit Abdeckkappen verkleidet.
  • Magnet-Halter: Wenn der Untergrund Magnetisch ist (Stahltüren). Reversible Montage, gut für temporäre Anwendungen.
  • Schiene oder Profil: Bei Wegweisungs-Systemen mit austauschbaren Einschüben. Schild wird in eine Profil-Schiene eingeschoben, wechselbar bei Personalwechsel oder Aktualisierungs-Bedarf.
  • Klemmsystem: Bei Bauzaun- und Gerüstwerbung. Plane wird mit Spannseilen am Bauzaun befestigt, demontierbar.

Schick uns ein Foto und die Masse des Montageorts. Wand, Zugang und Belastung bestimmen die Befestigung. Bei Bedarf wird der Standort vor einer verbindlichen Montagezusage besichtigt.

Outdoor-Lebensdauer

Material + VerfahrenInnenraumOutdoor überdachtOutdoor frei
Dibond mit UV-DirektdruckAbhängig von Nutzung und PflegeSystemdaten prüfenExposition und Beschriftung prüfen
Dibond mit Cut-FolieAbhängig von Nutzung und PflegeAbhängig von Folie und UntergrundAbhängig von Folie und Exposition
Acrylglas mit UV-DirektdruckAbhängig von Nutzung und PflegeAusseneignung bestätigenReferenz, Druck und Montage prüfen
Edelstahl mit LasergravurAbhängig von Nutzung und PflegeLegierung, Oberfläche und Pflege prüfenLegierung, Oberfläche und Pflege prüfen
Holz mit ImprägnierungAbhängig von Nutzung und PflegeUmgebung und Pflege berücksichtigenAusseneignung bestätigen
PVC-Hartschaum mit UV-DruckReferenz und Reinigung prüfenProduktgrenzen prüfenExposition und Temperatur prüfen
Bauzaun-BlacheProjektabhängigProjektabhängigExposition und Temperatur prüfen

Diese Übersicht ist keine Zusage einer bestimmten Jahreszahl. Träger, Druck oder Folie, Ausrichtung, Klima, Pflege und Befestigung altern unterschiedlich. Für ein Projekt sind die Daten der tatsächlich angebotenen Produkte entscheidend.

Standortvorgaben und Sicherheitskennzeichnung

  • Schweizer Wetter-Spezifika: Im Spritzwasserbereich von Strassen die Beständigkeit von Platten, Kanten und Befestigungen anhand der Produktdaten vergleichen.
  • Höhenlage und UV-Belastung: Sonne, Wetter und Temperaturwechsel beeinflussen die Auswahl. Kein Material ersetzt die Prüfung der tatsächlichen Umgebung.
  • Sicherheitskennzeichnung: Die Sicherheitsverantwortlichen legen fest, welche Signale benötigt werden. Symbole, Farben, Lesbarkeit und Montage müssen den geltenden Anforderungen entsprechen. Material oder Druckverfahren allein sind keine SUVA-Zertifizierung.
  • Stadt-Bewilligungen: Vor einer Aussenwerbung die örtlichen Vorgaben mit Gemeinde und Eigentümerschaft klären. Standort, Grösse und Beleuchtung können eine Rolle spielen.
  • Brandschutz-Klassen: Vor der Materialwahl klären, welche Nachweise am Standort verlangt werden. Ein Materialname garantiert keine bestimmte Brandklasse.
  • Behindertengerechte Beschilderung: Kontrast, Reflexionen, Montagehöhe und gegebenenfalls taktile Informationen berücksichtigen. Die Anforderungen sind für das Gebäude und seine Nutzung zu prüfen.

Formate und Lesedistanz

Schild-Grösse hängt direkt von der gewünschten Lese-Distanz ab. Faustregeln aus der Werkstatt-Praxis:

  • Türschild Praxis / Büro: A4 oder A5 hoch oder quer, Lesedistanz 1 bis 3 Meter. Schriftgrösse 30 bis 50 mm.
  • Empfangsbereich-Logo: 400 mm bis 800 mm Breite, je nach Wandgrösse. Lesedistanz 3 bis 8 Meter.
  • Wegweisung Indoor: A3 quer typisch, Lesedistanz 5 bis 15 Meter. Schriftgrösse 50 bis 80 mm.
  • Wegweisung Outdoor: A2 oder grösser, Lesedistanz 10 bis 30 Meter. Schriftgrösse 80 bis 150 mm.
  • Werbeschild Aussenfassade: 1 Meter Breite und mehr, Lesedistanz 20 plus Meter. Schriftgrösse abhängig vom Bildkonzept, Logo dominant.
  • Bautafel Baustelle: 2 bis 5 Meter Breite. Schriftgrösse 200 bis 400 mm. Wirkt aus 30 bis 100 Meter Distanz.

Eine massstäbliche Vorlage aus der vorgesehenen Distanz prüfen. Weniger Text und guter Kontrast können mehr bringen als ein pauschal grösseres Schild.

Wirtschaftlichkeit und Auflage

Schilder werden einzeln oder als Serie gefertigt. Zum Preis gehören Datenvorbereitung, Material, Bearbeitung und die vereinbarten Montageleistungen.

  • Einzelschild: Standard-Use-Case. Türschild, Empfangsschild, Bautafel. Stückpreis variiert stark mit Material und Verfahren.
  • Schilder-Set für Wegweisung: 5 bis 50 Schilder mit gleichem Layout aber unterschiedlichem Inhalt (Pfeile in verschiedene Richtungen, verschiedene Etagen-Beschriftungen). Setup-Kosten verteilen sich.
  • Filial-Set für Ladenkette: Eine gemeinsame Vorlage erleichtert Nachbestellungen. Anpassungen und allfällige Vorbereitungskosten stehen in der Offerte.
  • Sicherheitskennzeichnung als Set: Die benötigten Signale mit den Standortverantwortlichen festlegen. Verfügbarkeit und Ausführung werden danach geprüft; dieser Ratgeber verspricht keinen Lagerbestand.

Den Termin bestätigen wir passend zu Material, Bearbeitung, Datenfreigabe und Montage. Express wird separat vereinbart.

Praxis-Empfangsschild: Kaschierte Aluminium-Verbundsplatte 4-farbig bedruckt.

Anwendungsbeispiel: Praxis-Empfangsschild

Ein mögliches Konzept für eine Praxis: ein Empfangsschild und drei Sprechzimmerschilder mit einheitlicher Markenfarbe und gut lesbaren Angaben.

Denkbar sind ein Empfangsschild aus Acrylglas mit rückseitiger Beschriftung und kleinere Türschilder im gleichen Stil. Stärken, Abstandhalter und Kontrast werden für den Standort gewählt.

Mit einer gemeinsamen Vorlage können später weitere Räume ergänzt werden. Das Beispiel zeigt eine mögliche Konfiguration, keinen belegten Kundenbericht oder garantierten Liefertermin.

Häufige Fragen

Welche Materialien zuerst vergleichen?

Aluminium-Verbund ist ein Ausgangspunkt für viele Aussenschilder, Acrylglas für Türen und Empfangsbereiche. Standort, Befestigung und gewünschte Wirkung bestimmen die konkrete Wahl.

Wie lange hält ein Outdoor-Schild wirklich?

Eine allgemeine Lebensdauer gibt es nicht. Träger, Beschriftung, Exposition und Pflege müssen gemeinsam betrachtet werden. Entscheidend sind die Angaben zu den gewählten Produkten.

Lohnt sich Standoff-Montage für Türschilder?

Bei Premium-Anforderungen und im Empfangsbereich eindeutig ja. Standoff hebt das Schild von der Wand ab, erzeugt Schatten und Tiefen-Effekt. Wirkt deutlich hochwertiger als direkt verklebte Schilder. Bei reinen Funktions-Schildern (Hinweis, temporäre Wegweisung) ist Direkt-Verklebung wirtschaftlicher.

Wie sind die typischen Lieferzeiten?

Abhängig von Material, Bearbeitung und Datenfreigabe. Der bestätigte Termin steht beim konkreten Auftrag; Express nach vorheriger Zusage.

Was kostet ein Schild in etwa?

Nutze den Produktrechner, wo vorhanden, oder schick Masse, Stückzahl und Fotos des Standorts. Wir offerieren die benötigte Bearbeitung und vereinbarte Montage.

Können wir auch Sets für mehrere Standorte bestellen?

Ja. Wir produzieren Schilder-Sets mit gleichem Layout für Filial-Ketten oder Standort-Gruppen. Druckdaten werden einmal entwickelt, dann pro Standort wiederverwendet. Setup-Kosten verteilen sich, Stückpreis sinkt.

Was ist bei Sicherheitsschildern wichtig?

Schick die von den Sicherheitsverantwortlichen bestätigte Liste. Wir prüfen passende Produkte, Symbole und Träger. Verfügbarkeit und Anforderungen werden vor der Bestellung geklärt.

Wie wird das Schild montiert – macht ihr das auch?

Den Umfang klären wir anhand von Standort, Zugang und Untergrund. Manche kleinen Systeme erlauben Selbstmontage nach Anleitung; komplexere Installationen benötigen eine passende Fachausführung.

Was passiert bei Reklamationen oder Beschädigungen?

Schick Auftragsnummer, Fotos und eine Beschreibung. Wir prüfen den Fall anhand der geltenden Bedingungen, ohne vorab einen Ersatz oder Sonderkonditionen zu versprechen.

Vertiefen pro Schilder-Anwendung

Pro Anwendungs-Bereich haben wir eigene Werkstatt-Anleitungen mit Material-Tabellen, Montage-Optionen und Werkstatt-Beispielen. Wenn Du eine bestimmte Disziplin tiefer durchdenken willst, geht es hier weiter:

Die vertiefenden Ratgeber enthalten Auswahlkriterien und Anwendungsbeispiele, die an das konkrete Projekt angepasst werden.

Schilder für Praxis, Büro, Aussenfassade oder Baustelle?

Schick uns Anwendung, Masse und ein Foto vom Montageort. Wir klären Material, Beschriftung und Befestigung. Falls eine Visualisierung sinnvoll ist, vereinbaren wir deren Umfang vor der Produktion.

Beratung anfordern

Diese Themenübersicht entstand aus unserer Werkstatt-Praxis und wurde im Fabrik4 Lab redaktionell aufbereitet.

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FAQ

Häufige Fragen & Antworten

Wie schnell liefert ihr?

Die Produktionszeit findest du direkt beim Produkt. Express- oder Fixtermine klären wir nach Rücksprache.

Versand per Post/Spedition oder Abholung nach Vereinbarung. Die Kosten richten sich nach Produkt, Volumen, Gewicht und Lieferart und werden im Warenkorb oder in der Offerte ausgewiesen. Sperrgut und Spedition werden separat berechnet.

Habt ihr Mindestmengen?

Kleinmengen sind möglich (z.B. Stickerbogen ab 5 Stk.). On-Demand und kleine Serien sind sinnvoll zum Testen ohne Lager.

Bei individuell konfigurierten Druckaufträgen fällt in der Regel ein Basis-Setup von CHF 35.- inkl. MwSt pro Bestellung an. Bei ausgewiesenem Vereinsmerch und Brand-on-Demand-Produkten entfällt dieses Setup.

Wie kann ich bezahlen?

Onlineshop mit TWINT, Kreditkarte oder Apple/Google Pay. Rechnung nach Prüfung. Bei grösseren Projekten Akonto-Zahlungen möglich.

Welche Druckdaten braucht ihr?

PDF/X-4 (empfohlen) oder AI/EPS, alternativ PNG/JPG (300 dpi). CMYK, Schriften in Pfade, 2–3 mm Beschnitt; Konturschnitt als separater Pfad.

Druckmarken werden nicht benötigt — die müssen wir manuell entfernen. Basic-Check + GzD sind in den Setup-Kosten inklusive. Auf Wunsch erstellen wir deine Druckdaten (Grafikservice).

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